Was ändert sich durch die DSGVO bei der Datenschutzerklärung?

Bisher schreibt das Gesetz relativ allgemein vor, dass über die Art der im Unternehmen vorgenommenen Datenverarbeitungen zu informieren ist. Mit der neuen Datenschutzgrundverordnung wird die gesetzliche Vorschrift hier wesentlich präziser.

Die Informationspflichten werden damit umfangreicher – arbeiten Sie sich am besten an der gesetzlichen Vorschrift entlang und haken Sie Punkt für Punkt ab.

Die wichtigsten Inhalte der neuen Datenschutzerklärung sind:

  • Name und Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
  • Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung
  • Bestehende berechtigte Interessen für die Datenverarbeitung (mit separater Widerspruchsbelehrung)
  • Angaben zur Übermittlung von Daten in Drittländer und Garantien für ein angemessenes Datenschutzniveau
  • Information über die Rechte der Betroffenen auf Datenübertragbarkeit und auf Beschwerde bei Aufsichtsbehörden
  • Bei automatisierten Entscheidungsfindungen die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen der Verarbeitung
  • Löschfristen und ggf. die Kriterien für deren Festlegung
  • Die Datenquelle, wenn Daten nicht beim Betroffenen erhoben werden (z. B. aus einer öffentlichen Quelle)

Zusammengefasst:

Die Datenschutzerklärung wird etwas umfangreicher, für die meisten Online-Shops werden Anpassungen notwendig sein. Prüfen Sie unbedingt Ihre Datenschutzerklärung!


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