Was ändert sich durch die DSGVO bezüglich Google Analytics?

Tracking- und Analyse-Tools sind für viele Online-Händler mittlerweile unverzichtbar. Aber können Tools wie Google Analytics, Econda oder andere auch nach der DSGVO noch eingesetzt werden? Grundsätzlich ja, aber unter strengeren Voraussetzungen.

Als Online-Händler müssen Sie hier eine Interessenabwägung vornehmen – und diese auch dokumentieren. Das heißt: Sie müssen Ihr eigenes Interesse an der Datenverarbeitung gegen das Interesse des Betroffenen abwägen.

Im Ergebnis dieser Abwägung muss Ihr eigenes Interesse überwiegen. Bei anonymisierten bzw. pseudonymisierten Trackingmethoden überwiegt in der Regel Ihr Interesse (z. B. an der Optimierung Ihrer Website), sodass der Einsatz weiterhin zulässig ist.

Voraussetzungen gelten weiterhin

Dabei sollten Sie aber beachten, dass die anderen Voraussetzungen beim Einsatz von Google Analytics (Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit Google, Widerspruchsmöglichkeit und Einsatz von anonymise-IP) weiterhin gelten und erfüllt werden müssen.

Über die Verwendung von Cookies und Webtracking-Tools müssen Sie außerdem auch in Ihrer Datenschutzerklärung informieren. Dazu gehört auch die Information zur Widerspruchsmöglichkeit.

Zusammengefasst:

Cookies und Webtrackingtools sind unter strengeren Voraussetzungen weiterhin zulässig. Auf die Verwendung müssen Sie in der Datenschutzerklärung ausführlich hinweisen, die IP-Adressen anonymisieren und Widerspruchsmechanismen integrieren.


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